Über uns

Hunde sind meine große Leidenschaft, seit ich mich zurückerinnern kann. Der Wunsch nach einem leichtführigen, robusten Zweithund zu meinem sehr selbstbewußten, dominanten Rottweiler-Rüden Kidjo führte mich 1998 zum Labrador Retriever, einer Rasse, die sich durch ihr ausgeglichenes, sanftes, ruhiges Wesen, seine Unterordnungsbereitschaft, seine Arbeitsfreude und sein "will to please" auszeichnet. Labrador Retriever verfügen über eine vorzügliche Nase, sind im allgemeinen leichtführig und lernfreudig mit keinerlei Anzeichen von Aggressivität oder Kampftrieb.

Im August 1998 übernahm ich die damals 14 Wochen alte, aus jagdlicher Zucht stammende Hündin Ginny vom Alstätter-Moor, genannt Chelsea. Sie ist die Stammhündin und Namensgeberin meines im Oktober 2000 gegründeten Kennels "...ex Chelsea" und hatte ihren ersten Wurf im Juni 2001 nach Fameflair Monty Python. Seit 2003 bin ich Jagdscheininhaberin und seit 2006 bin ich auch als Zuchtwartin für den 'Labrador Club Deutschland' ehrenamtlich tätig.

Bei meiner Zucht unterwerfe ich mich der Zuchtordnung und den Richtlinien für das Halten und Züchten von Labrador Retrievern des LCD-Labrador Club Deutschland e.V., der dem VDH angeschlossen ist. Demnach müssen alle zur Zucht zugelassenen Hunde auf Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellbogendysplasie (ED) geröntgt und die Röntgenbilder vom Gutachter des LCD, derzeit Dr. B. Tellhelm, Universität Gießen, beurteilt werden. Ein Hund darf die Werte HD: A1 bis C2 bzw. ED: Grad 0 bis 1 aufweisen, um zur Zucht zugelassen zu werden. Hunde mit HD: D und E sowie ED-Grad II und III sind von der Zucht ausgeschlossen. Desweiteren müssen Labradore für die Zuchtzulassung einen bestandenen Wesenstest vorweisen können und eine Formwertbeurteilung von mindestens "sehr gut" erhalten haben. Vor jedem Deckakt müssen der Deckrüde und die Zuchthündin eine gültige Augenuntersuchung vorlegen können, welche die Freiheit von HC (erbliche Kataraktformen), RD (Retinadysplasie) und PRA (Progressive Retina Atrophie) bescheinigt.

Das Ziel meiner Zucht sind gesunde, arbeitsfreudige Hunde, die dem bei der Fédération Cynologique International (F.C.I.) hinterlegten Standard des Labrador Retrievers entsprechen. 

Ich lege größten Wert darauf, dass möglichst alle Hunde aus den Würfen meines Kennels im entsprechenden Alter zum LCD- bzw. DRC-Wesenstest geführt, sowie im Alter von einem Jahr auf HD und ED geröntgt werden. Ich veröffentliche grundsätzlich alle Nachzuchtergebnisse von Hunden aus meiner Zucht, auch wenn sie nicht immer alle wie gewünscht ausfallen. Zucht von Lebewesen ist nicht 100%-ig berechenbar und ich kann daher keine 100%-ige Garantie auf einen lebenslang gesunden Hund geben. Aber ich versuche, durch eine sorgfältige und durchdachte Wurfplanung Risiken zum größtmöglichen Teil zu minimieren und das geht nur mit Hilfe von komplett ausgewerteten Würfen, deren Ergebnisse auch veröffentlicht werden. Als Züchter bin ich also auf die Kooperationsbereitschaft und "Mitarbeit" meiner Welpenkäufer angewiesen. Nur so ist es möglich, auch zukünftig qualitätvolle Labrador-Retriever zu züchten und etwaige Schwachstellen in den Folgegenerationen zu verbessern. Auf diese Weise kann ich auf gut 90% untersuchte Nachkommen all meiner Würfe zurückblicken, von denen weit über 80% im zuchttauglichen Bereich liegen.

Eine Genehmigung meiner Zuchtstätte durch das zuständige Veterinäramt nach §11 Abs.1 Ziff.3a des Tierschutzgesetzes liegt seit dem 06.02.2004 vor. Selbstverständlich ist meine Zuchtstätte auch beim zuständigen Finanzamt gemeldet. 

Sollten Sie Fragen haben, so freue ich mich auf Ihren Anruf: Tel: 06744 - 714 366.

 

Chelsea auf dem Titel der LCD-Clubzeitung im Juni 2001

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